Verkehr und Sicherheit
die sichere Straße

Radweg 

Ein Radweg ist eine Verkehrsfläche für Radfahrende, die in der Regel baulich von der Fahrbahn getrennt ist.

Für den Radweg können die Z 237, Z 240 oder Z 241 angeordnet sein. Dann darf der Radverkehr nicht auf der Fahrbahn fahren; er muss den Sonderweg benutzen.

Radwege ohne die genannten Zeichen sind Radwege mit Benutzungsrecht.

Bild links: ein Radweg mit Benutzungspflicht (Z 237) 

erforderliche Breite:     möglichst 2,00       mindestens 1,50 m              

bei Radweg mit Gegenverkehr erforderliche Breite:            möglichst 2,40 m mindestens 2,00 m








Als Radfahrerfurt ist eine unterbrochene Breitstrichmarkierung anzuordnen.





Von Radwegen ohne Benutzungspflicht (früher: andere Radwege) spricht man, wenn eine baulich von der Fahrbahn getrennte Verkehrsfläche für Radfahrende zur Verfügung gestellt ist.                                                        Für diese Fläche sind dann die Z 240, 241 StVO nicht angeordnet.                                                                                 Wie aber ist ein nicht beschilderter Radweg zu erkennen?                                                                                               Die einfachste Möglichkeit besteht darin, durch Markierungen (Piktogramme) die Zweckbestimmung zu verdeutlichen. Die VwV-StVO führt hierzu aus, dass gemeinsame Geh- und Radwege ohne Benutzungspflicht durch Aufbringung der Sinnbilder „Fugänger“ und „Radverkehr“ gekennzeichnet werden können. 




gemeinsamer Geh- und Radweg mit Benutzungspflicht (Z 240)

erforderliche Breite:                                              mindestens 2,50 m innerorts                                mindestens 2,00 m außerorts


gemeinsamer Geh- und Radweg ohne Benutzungspflicht 


Durch den Wegfall der (blauen) Beschilderung verliert der Radweg nicht seine verkehrsrechtliche Bedeutung.

An Knotenpunkten ist er wie ein benutzungspflichtiger Radweg zu handhaben.